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Dachauer Sportverein

Am 14. März 2026 nahmen fünf junge Judoka des TSV Dachau 1865 – Oskar, Jakob, Michi, Paul und Kiril – an der Veranstaltung „Randori meets Bundesliga“ in Abensberg teil. Für einige von ihnen war es die erste Gelegenheit, außerhalb des heimischen Dojos zu trainieren und sich mit Judoka anderer Vereine zu messen. Entsprechend groß war die Spannung zu Beginn dieses besonderen Tages.

Der Veranstaltungstag begann mit einem Lehrgang unter der Leitung von Bundesliga-Athleten des TSV Abensberg. Die Judoka der Altersklassen U9 und U11 erhielten dabei die Möglichkeit, neue Stand- und Bodentechniken kennenzulernen und bereits vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Im Bodenteil wurde unter anderem demonstriert, wie ein Partner aus der sogenannten Bank herausgedreht werden kann.

Zu Beginn trainierten viele Kinder noch bevorzugt mit vertrauten Partnern. Im Verlauf des Lehrgangs legte sich die anfängliche Nervosität jedoch zunehmend, und mit jeder Übung wuchsen Selbstvertrauen und Freude am gemeinsamen Training. Im Standbereich stand insbesondere der Morote Seoi-nage im Mittelpunkt. Für einige Teilnehmer war dieser Wurf neu, konnte jedoch dank der verständlichen Anleitung und intensiver Übung erfolgreich umgesetzt werden.

Nach der Mittagspause folgte eine umfangreiche Randori-Einheit mit insgesamt 20 Übungskämpfen, davon zehn im Stand und zehn im Boden. Nach ersten Begegnungen untereinander nutzten die Dachauer Judoka zunehmend auch die Gelegenheit, sich mit Kindern aus anderen Vereinen zu messen. Alle Teilnehmer erhielten einen Laufzettel, auf dem die absolvierten Randori abgestempelt wurden.

Die fünf Dachauer Judoka zeigten während dieser Einheit großen Einsatz, viel Mut und eine erfreuliche Entwicklung. Mehrfach war zu beobachten, dass sie über sich hinauswuchsen und die neuen Herausforderungen mit großem Engagement annahmen. Zum Abschluss der Randori-Einheit erhielten alle Kinder eine goldene Medaille als Anerkennung für ihre gezeigten Leistungen.

Den abschließenden Höhepunkt bildete der Bundesliga-Kampf des TSV Abensberg gegen den JC Rüsselsheim. Die Dachauer Judoka durften dabei als Einlaufkinder gemeinsam mit den Athleten auf die Matte gehen – ein besonderes Erlebnis. Für die meisten Kinder und auch für viele der mitgereisten Eltern war es der erste Bundesliga-Kampf, den sie live miterlebten. Der Mannschaftskampf war äußerst spannend und bot Judo auf hohem Niveau. Der TSV Abensberg setzte sich schließlich mit einem 9:5-Heimsieg durch – und für die Zuschauer aus Dachau dürfte es nicht der letzte Bundesliga-Kampf gewesen sein, den sie gesehen haben.

Ein herzlicher Dank gilt dem TSV Abensberg für die tolle Organisation und die gelungene Veranstaltung!

TSV Dachau 1865 - Sport schafft Verbindung